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Die Stiftung für Reform der Geld- und  Bodenordnung wurde 1973 als "Stiftung für persönliche Freiheit und soziale Sicherheit" in Hamburg gegründet. Zur besseren Verdeutlichung ihres Satzungszwecks erhielt sie 1997 ihren jetzigen Namen. Sie ist als gemeinnützig anerkannt und unterliegt der Aufsicht des Hamburger Senats. 1. Vorsitzender ist der Jurist und Publizist Fritz Andres (Kirn/Nahe), 2. Vorsitzender ist Dipl.-Kfm. Thomas Betz (Berlin)

Die Tätigkeit der Stiftung fußt auf den Werken bedeutender Sozialreformer des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die die Fehlstrukturen kapitalistischer Marktwirtschaften auf freiheitliche Weise überwinden und eine

Marktwirtschaft ohne Kapitalismus

gedanklich vorbereiten wollten: Pierre Joseph Proudhon, Henry George, Michael Flürscheim, Adolf Damaschke, Franz Oppenheimer und besonders Silvio Gesell, dessen Reformvorschläge die Wertschätzung bedeutender Ökonomen wie Irving Fisher und John Maynard Keynes erfahren haben. Nachdem diese Denkansätze lange Zeit wenig Beachtung fanden, wurden sie von Karl Walker, Dieter Suhr und anderen aufgegriffen, weiterentwickelt und aktualisiert.
 
Angesichts sich verschärfender sozialer und ökologischer Probleme hat es sich die Stiftung zur Aufgabe gemacht, die Gründe für die wachsende Kluft zwischen Reich und Arm, die anhaltende Massenarbeitslosigkeit und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen zu erforschen und Wege zu suchen, auf denen Erde und Menschen wieder eine Zukunft haben. Anknüpfend an die Ideen der genannten Sozialreformer hält es die Stiftung vor allem für erforderlich, die Gemeinschaftsgüter Geld und Boden in eine Verfassung zu bringen, in der sie allen Menschen dienen und in der ihre individuelle Nutzung nur noch im Rahmen des Gemeinwohls möglich ist.

Der § 2 der Stiftungssatzung lautet deshalb: "Die Stiftung fördert die Wissenschaft auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialpolitik, insbesondere in bezug auf das überkommene Geldwesen und ein modernes Bodenrecht. Sie verbreitet die Ergebnisse ihrer Forschung durch Wort und Schrift. Sie unterstützt gleichgerichtete, als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen."